Posts by Neudorff

    Hm,
    Nachdem die Lifepo mit den originalen (10 /16mm2?) Kabeln angeschlossen ist, drängt sich mir die Frage der Absicherung auf.
    Wie ist der Ausgang der Creabest abgesichert? Bei welchem maximalen Strom schaltet der Ausgang ab, oder wird der Strom etwa nur durch das BMS begrenzt?


    Nachtrag:
    Habe gerade nochmal in der Creabest Webseite nachgelesen.
    Dort habe ich nichts von irgendeiner Absicherung gefunden, lediglich ein Geschwurbel von Kurzschlussschutz. Der ist, so lese ich das, aber nur indirekt über die BMS Abschaltung bei zu niedriger Zellenspannung oder bei zu hohem Strom mit 300 A !! gegeben.
    Unter diesem Hintergrund halte ich die Verkabelung, mit den originalen Kabelquerschnitten so wie gezeigt als buchstäblich brandgefährlich!
    Keinesfalls halten die Käbelchen diese Ströme aus. Wenn Du nicht Gefahr laufen möchtest, dass das Mobil im Fehlerfall, z.b. durch eine unbemerkt durchgescheuerte oder gequetschte Batterieleitung abraucht, empfehle ich Dir unbedingt eine Sicherung mit max 40-50 A möglichst nahe am Plusanschluss der Batterie einzuschleifen. Das würde dann auch vor zu hohen, schädlichen Ladeströmen durch die Lima schützen.
    Letztlich ist der 1: 1 Ersatz von Bleiakkus durch Lifepo Akkus auf Grund der anderen Spannungslage und der niedrigeren Innenwiderstände (speziell beim Laden), ohne Anpassung der Kabelquerschnitte, der Sicherungen, und den Einsatz eines Ladeboosters, der die Ladeparameter im Zaum hält, in meinen Augen gefährlicher Murks!
    Ja, ich sehe schon die Kommentare, das es der ein- oder andere schon seit ewigen Zeiten so betreibt und alles prima funktionieren würde. Ja, das glaube ich sogar. Aber wie lange funktioniert das schon so. Wurde das Verhalten in allen möglichen (Fehler)zuständen, eben auch im Kurzschluss- oder Überspannungsfall getestet?. Wahrscheinlich nicht.



    Gruss
    Uwe

    Servus,


    Im Sept 2023 kreuz und quer durch Albanien gefahren. Ja man kann, mit etwas Überlegung, mit einem Fronttriebler, ausgestattet mit ganz normalen Sommerreifen, gut zurechtkommen. Auch wenn die Straßenverhältnisse zum Teil, nach deutschem Maßstab als Offroad gelten würden.
    Mir hatte geholfen, dass, wenn ich mir über die Befahrbarkeit nicht ganz sicher war, entweder einen "Plan B" hatte, der ein Weiterkommen im Versagensfall ermöglichte, oder ich bin im Zweifel dann eben nicht diesen Weg gefahren. Dabei habe ich auch möglichen aufkommenden Regen berücksichtigt. So bin ich in den Sand an der Küste nur gefahren, weil ich Sandbleche dabei hatte( aber letztlich nicht benötigte). Einmal im Gebirge ging's von der Straße eine steile Schotterrampe zu einem Übernachtungsplatz hinab. Bevor ich da rein gefahren bin, hab ich mir überlegt, wie ich da auf jeden Fall wieder rauskomme. In diesem Fall ging's dann am nächsten Morgen nach zunächst gescheiterten Versuch vorwärts die inzwischen regennnassen Kiespiste raufzukommen, mit der vorab zurechtgelegten Alternativlösung, eben rückwärts erfolgreich die Steigung rauf. Allerdings: wenn, wie in der Osumschlucht, ein Schild auf 4x4 only hinweist, tut man, im Hinblick auf die strukturelle Integrität des Fahrzeugs;) , gut daran sich danach zu richten.
    Kurz: Hirn einschalten, und im Zweifel nicht befahren.

    Es ist richtig, dass Trinkwasser nicht vollständig keimfrei ist und auch nicht sein muss. Wenn Du schon Deine beruflich bedingte Expertise hervorkehrst, solltest Du auch erwähnen, dass für nicht pathogene Keime Grenzwerte gelten, und pathogene Keime gar nicht vorkommen dürfen.
    Die Verwendung von Kunststoffen ist unkritisch, wenn die Nahrung zur Vermehrung der Keime fehlt und der Kunststoff auch eine solche (und auch andere Stoffe) selbst nicht abgibt. Da kann dann einfach kein Schleim entstehen.
    Ich habe in meiner Hauswasserinstallation seit 25 Jahren (DVGW zugelassenes)Alu-Kunststoff Verbundrohr ohne enthaltenen Weichmacher in Verwendung, welches aus diesem Gund innen keinen Bioschleim aufweist.
    Ich bleibe bei meiner Aussage: die Verwendung von Kunststoff in Wasserinstallationen bedeutet nicht automatisch die Bildung von Biofilmen. Es bedarf dazu zusätzlicher Faktoren.



    Dann schau dir mal die verwendeten Schläuche bei den Wasserzapfstellen an. Alles GARTENWASSERschläuche. Trinkwassergeeignete habe ich da nie gesehen. Deswegen benutze ich meine eigenen TRINKWASSERschläuche.


    Das ist wohl kaum eine neue Erkenntnis
    Es sollte sich doch inzwischen rumgesprochen haben, dass man, genau aus diesem Grund, besser seine eigenen Zapfgarnituren verwendet.


    Aber wie bereits von anderen Foristen angemerkt, jeder darf das handhaben, wie er möchte.
    Ich für meinen Teil habe lieber Wasser im Tank, welches der Definition von Trinkwasser möglichst nahe kommt und habe die wasserberührten Komponenten und die Aufbereitungsmethode entsprechend ausgesucht.

    Und noch was:
    Zur Bildung von Bioschleim braucht es
    1. Keime
    2. Nahrung für die Keime
    3. Wachstumsfaktoren z.B Temperatur


    Zu 1. Kann durch tanken von nachweislich sauberen Wasser verhindert werden
    Zu 2. hierfür kommen nur Kunststoffe in Frage, die Substanzen ins Wasser abgeben , z.B. Weichmacher, die als Nahrung für
    Mikroorganismen dienen. Es gibt durchaus Kunststoffe, die absolut trinkwassergeeignet sind, und sogar in kommunalen und privaten Wasserleitungen verwendet werden. Insofern ist die Aussage Kunststoff = Bioschleim, Blödsinn!


    Und genau diese Ignoranz, die mit dem Statement "wir werden alle sterben" zur Schau gestellt wird, meine ich


    Aber wie schon erwähnt es gibt keinen Zwang Fakten als solche anzuerkennen. Jeder kann das machen, wie er glaubt das es für ihn richtig ist.


    Gruss Uwe

    Hast Du einen Tank oder Leitungen aus Kupfer im Mobil?
    Warum gibt es keine Kupferionen Präparate anstelle von Silberchemie, obwohl da doch Deiner Logik nach sogar eine niedrigere Dosierung reichen müsste?
    Ja, wir müssen alle sterben, aber warum legst du dann den Sicherheitgurt im Auto an, guckst beim Queren der Straße zu Fuss, nach links und rechts, usw.
    Merkst Du was?


    Gruss
    Uwe

    Hm,


    die Aussage, das Wasser, welches in Tanks abgefüllt wird, danach automatisch kein Trinkwasser mehr wäre, halte ich schlichweg für falsch!
    Es kommt allein darauf an, ob die entsprechenden Spezifikationen der verwendeten Materialien und Vorgänge eingehalten werden, oder nicht.
    Warum sollte denn Trinkwasser welches mittels trinkwassergeeigenten Armaturen und Schläuchen in einen Tank mit trinkwassergeigneten Kunststoff gefüllt wird, kein Trinkwasser mehr sein?
    Die entsprechende Eignung von Materialien und Armaturen wird in Deutschland den Herstellern von der DVGW (Deutscher Verein des Gas und Wasserfachs) attestiert.
    Umgekehrt bedeutet es aber nicht automatisch, dass nicht DVGW geprüfte Materialen nicht trinkwassergeeignet wären.
    Die diesem Zusammenhang verwendete Begrifflichkeit des Frischwassers, anstelle von Trinkwasser hat lediglich juristische Ursachen, um Abmahnungen vorzubeugen.


    Ich gehe mal davon aus, dass das Verbot von silberhaltigen Mitteln in der Trinkwasserverordnung durchaus Ihren Sinn hat.
    Man solte dabei bedenken: Silber ist ein Schwermetall und fungiert in der besagten Eigenschaft als Biozid= Gift. Muss es auch sein, sonst könnte es ja auch nicht wirken.


    Aber: das Silber baut sich nach der Verwendung nicht in unschädliche Zerfallsprodukte ab, wie z.B. Chlorpräparate, sondern gelangt logischweise danach weiter in die Umwelt.
    Tatsache ist auch, dass inzwischen viele Hersteller von Kawas dazu übergegangen sind die teureren, nach DVGW zertifizierten Wasserschläuche und Pumpen zu verwenden, die keine ins Wasser diffundierenden Weichmacher enthalten (die beim Menschen hormonelle Wirkungen haben können), anstelle der einfachen, früher verwendeten PVC Materialien.


    Es ist gut so, dass jeder die Freiheit hat zu entscheiden, wie er mit diesem Thema umgeht und natürlich kann jeder das Gift in seinen Tank tun, welches er gerne darin haben mag.
    Aber muss ich denn in einer Welt in der wir über Stickoxide, Feinstaub, Glyphosat, und allen weiteren bekannten und unbekannten Schadstoffen mit ihrer Wirkung auf Mensch und Umwelt umgehen müssen, wirklich noch mit Schwermetllen im Wasser um mich hauen, wenn es weit bessere Alternativen gibt?
    Ich bin erstaunt darüber mit welcher Ignoranz manche Zeitgenossen neuen Erkenntnissen gegenüberstehen und weiter nach dem Motto verfahren "haben wir immer schon so gemacht und leben noch" .


    Gruß
    Uwe

    Die Studie von 2016(!) untersucht die Eignung diverser Mittel und Gerätschaften auf die Eignung Frischwasser der Trinkwasserverordnung entsprechend zu konservieren, bzw. aufzubereiten. Darunter auch Silber(Ionen) abgegebende Systeme.
    Nachdem bereits seit 2018 die Aufbereitung von Trinkwasser mit Silber(Ionen) nach der deutschen Trinkwasserverordnung nicht mehr erlaubt ist, und es heute dafür im mobilen Bereich andere Möglichkeiten, wie z.B. UV-C LED Systeme gibt, kann man den Bericht meiner Meinung nach als obsolet betrachten.


    Gruß
    Uwe

    Na, das kann ich noch locker toppen, mit 157000 fehlerfreien Comfortmatic Kilometern, gefahren in 8 Jahren, praktisch vollständig im Automatikmodus genutzt. Alle zwei Jahre brav die Betriebsflüssigkeiten getauscht, und vor 6 Monaten das Pumpenrelais präventiv gewechselt. Den Druckspeicher werde ich nächstes Jahr wechseln.
    Hoffentlich bleibt das noch lange so (Klopf auf Holz).

    Es ist schon bemerkenswert wie hier Foristen über die Notwendigkeit und Funktion des Temperaturfühler am Solarregler spekulieren.
    Der TE hat ein Problem. Es stellt sich heraus, dass zumindest der Solarregler nicht gemäss der Herstellervorgaben für den verwendeten Akkutyp parametriert war. Der Hersteller des Reglers gibt verpflichtend ebenfalls den Anschluss eines Temperatursensor vor.
    Was liegt denn nun näher, als ersten Schritt bei der Fehlersuche exakt die Vorgaben einzuhalten um möglichst diese Fehlerquelle auszuschliessen.
    Und die sehen nun mal den angeschlossenen Temperatursensor vor. Geht man davon aus, daß die Entwickler des Reglers wissen, warum sie das vorschreiben, helfen dann Deuteleien über dessen Sinnhaftigkeit bei der Fehlersuche nicht unbedingt weiter.


    Gruss Uwe

    Danke, aber in meiner Betriebsanleitung steht nur, dass der Sensor als Option angeschlossen werden kann.
    "7.) Eingang Batterie-Temperatur-Sensor (Option, kann angeschlossen werden)"


    Ich gehe davon aus, dass bei mir kein Sensor dran ist. Warum aber zeigt der Regler schon bei 80% Füllstand voll an?


    Wenn Du Dir die im #29 geposteten Fotos der Bedienungsanleitung unter" d) -h) Ladeprogramme für Lifepo4 Batterien" genau anschaust, steht da sinngemäss, dass der Temperaturfühler angeschlossen sein muss!
    Ist also keineswegs eine Option.

    Im Kawa ist zwar kein Maxxfan eingebaut, sondern ein Fatasticvent. Das Prinzip ist aber identisch.
    Dem Hitzestau im Wagen wird effektiv entgegengewirkt. Gerade auch nachts ideal. In niedriger Geschwindigkeitsstufe sorgt die leichte Prise für ein angenehmes Schlafklima. Möchten wir nicht mehr missen.
    Allerdings ist auch hier nur schnöde Physik am Werk. Kühler als die gerade herrschende Außentemperatur kanns innen nicht werden. Hierzu bräuchte es eine 'richtige' Klimaanlage.


    Gruss
    Uwe

    Der CP Solaris hat eine Slipanlage.
    Im Juli werde ich dort sein, dann kann ich zu dem Thema Boot und Trailer abstellen etwas genaueres sagen. Es gibt aber Bojenplätze.


    waren 2019 zuletzt auf dem CP Solaris. Die platzeigene Slipanlage wurde zu Strand umgewandelt, existierte nicht mehr. Auch für kleine Boote war nur noch Kranen möglich(teuer).
    Auch in den Nachbardörfern waren die öffentlichen Slipanlagen mit Ketten und Schlössern abgesperrt. Und damit für nichteinheimische unbenutzbar. Wenns ums Abzocken von Touristen geht, ist man sich offensichtlich einig.
    Das haben wir leider nicht nur bei dieser Gelegenheit bemerkt.
    Zudem wurden die Stellplätze rund um den Hafen in der Anlage lückenlos mit Mobilhomes belegt und die zugehörige Sanitäranlage geschlossen. Es war für uns definitiv der letzte Urlaub dort.

    Das werde ich zu Hause auf jeden Fall probieren


    Und wenn Du schon mal dabei bist: überprüfe mal das Mäuseklavier (DIP-Schalter) am Votronic Regler gemäß der Bedienungsanleitung. Da gibt es verschiedene Einstellungen die den Batterietyp und die Ladeschlussspannung (in Spannungsabstufungen) derselben festlegen. Da sollten Lifepo gewählt und die Ladeschlusspannung eine Stufe unter der Angabe des Batterieherstellers eingestellt sein.
    Die mir bekannten Votronic Regler sind nicht bluetooth- und updatefähig.

    Ein ähnliches Verhalten hatte ich auch schon mal bei meinem Votronik MPP 250 Solarregler beobachtet.
    Ich vermutete einen Absturz, oder einen Softwarefehler.
    Habe dann den Regler neu gestartet, in dem ich die von aussen sichtbare und zugängliche Flachsicherung im Reglergehäuse kurz gezogen habe. Danach war wieder alles OK, geladen wurde dann wieder, so wie es sein sollte.

    Bier hat, anders als Wodka mit min. 37,5 vol%, nur so um 5vol%, Alkoholgehalt, da ist es mit dauerhaft keimtötender Wirkung nicht weit her.
    Des Weiteren wurde das Bier, welches im übrigen auch heute noch herstellungsbedingt erhitzt wird, früher nicht in sterile Behältnisse abgefüllt und war schon deshalb sehr begrenzt haltbar.
    Um Bier länger haltbar zu machen, war es damals notwendig dieses zu kühlen.
    Es entstanden hierzu Bierkeller mit den bekannten Biergärten darüber (inkl. schattenspendenden Kastanienbäumen). Den Aufwand hierzu hätte man wohl kaum ohne Notwendigkeit betrieben.

    Aber nicht, wenn ich drin bin.
    1. kann ich einen Topf drunter halten
    2. reicht eine Einkaufstüte oder klebebabd um das provisorisch abzudichten. Außerdem ein Loch 5x5 cm bedeutet 0,5l Wasser wenn pro m² 200l Regen herunter kommt. Wenn ein halber Liter zum witschaftl. Totalschaden führt, dann würde ich zur Sicherheit auch keinen Kaffee mehr kochen.


    OK, ich verstehe: offensichtlich liegt es an mir, dass sich die Physik so verhält, wie ich es erlebt habe und sich die identische Situation, wärst Du an meiner Stelle gewesen, sich völlig anders zugetragen hätte.
    Auch hier irrst Du, wie so oft. In Deiner naiv vereinfachenden Anschauung tropft es kerzengerade durch ein Loch normierter Größe. In meiner erlebten Realität ist es halt doch noch ein wenig komplexer. Da gibt es zum Beispiel die Heki-Haube, die doppelverglast ausgeführt ist und bei der sich aufgrund der Wölbung der inneren Scheibe, das eintretenden Wasser schön zur Seite verteilt und durch die Schrauböffnungen der Haltebügel in den Rahmen läuft. Auch braucht man gar keinen Auffangbehälter, da sich das Wasser im weiteren Verlauf einen Teufel um Deine private Physik schert, und sich ganz einfach in der Isolation und im Holz der in Deiner Welt ebenfalls nicht vorhandenen Dachverkleidung verteilt, anstatt, wie von Dir vorgesehen, senkrecht in den Eimer zu tropfen
    Aber das macht ja nichts, denn in Deiner Welt reicht wahrscheinlich Heizen und Lüften und es gibt dann keine Wasserflecken und keinen Schimmel.
    Ich bin jetzt hier raus!